SMED – Lean- Rüstzeitoptimierung


Die Methode SMED (Single Minute Exchange of Die) ist ein wesentlicher Bestandteil des Lean-Management. SMED hat zum Ziel, den Rüstablauf zu beschleunigen und durch die erzielte Rüstzeitoptimierung eine gesteigerte Flexibiltät in der Fertigung und im Gesamtprozess zu realisieren.

Definition SMED

SMED – Single Minute Exchange of Die oder sinngemäß übersetzt “ein Rüstprozess im einstelligen Minutenbereich” (d.h. in weniger als 10min) hat auch Toyota in den Anfängen nicht realisieren können. Nach jahrelanger Optimierung ist man in vielen Unternehmen bereits weit darunter. SMED oder im Amerikanischen “Quick Changeover GCO” ist heute zwingender Bestandteil jeder flexibilisierten Fertigung und elementarer Teil des Lean Management.

Ziele

  • flexible Fertigung
  • kleine Losgrößen wirtschaftlich fertigen
  • Lagerbestände minimieren

Ansatzpunkte

  1. rüstoptimierte Maschinen und Anlagen
  2. rüstoptimierte Werkzeuge und Hilfsmittel
  3. qualifizierte Mitarbeiter
  4. rüstoptimaler Fertigungs- und Arbeitsplan

Erfahrungen mit SMED

Häufig liegt der Fokus auf der Arbeitsorganisation und Qualifikation der Mitarbeiter. Hier lassen sich vielfach schnelle Erfolge und Verbesserungen realisieren. Allerdings sind bei vorhandenen Anlagen und Einrichtungen die technisch machbaren und wirtschaftlich sinnvollen Veränderungsmöglichkeiten meist begrenzt. Ein rüstzeotoptimierter Maschinen- und Anlagenpark läßt sich oft nur langfristig über Jahre hinweg realisieren.

Neben den technischen Hindernissen ist einigen Fällen auch die unternehmensweit etablierte Wirtschaftlichskeits- und Kostenrechnung ein Hemmnis, das SMED-Optimierungen behindern kann.

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