Nutzwertanalyse & Entscheidungsfindung


Die Nutzwertanalyse nach C. Zangenmeister und Decision Analysis nach Kepner Tregoe gehören zu den  klassischen, strukturierenden Bewertungsmethoden zur Entscheidungsfindung.
Anwendung finden Nutzwertanalyse zum Beispiel zur Bewertung von Konzepten in der Produktentwicklung und Konstruktion, zur Lieferantenauswahl und Lieferantenbewertung, bei Entscheidungen über Logistikkonzepte, bei Make-or-buy- und Investitionsentscheidungen und auch zur Unternehmensbewertung.

Nutzwertanalyse

Nutzwertanalyse (NWA) nach Ch. Zangenmeister ist ein quantifizierendes, numerisches Verfahren um verschiedene Alternativen strukturiert, belastbar und nachvollziehbar miteinander zu vergleichen. Die Alternative mit der höchsten Punktzahl stellt die beste Wahl mit dem höchsten Nutzwert dar.

Voraussetzungen für die Anwendung der Nutzwertanalyse

  • Es stehen mehrere, gleichwertige Alternativen zur Wahl
  • Wer ist Entscheider, wer ist Stakeholder und wer ist betroffen von (den Folgen) der Entscheidung?
  • Was ist das Ziel der Entscheidung?
  • Welche Kriterien sind für die Entscheidung relevant?
  • Was sind die Folgen im Falle einer Fehlentscheidung, wen treffen die Folgen und wer trägt in diesem Fall die Verantwortung?

Sie sind unsicher, welches Produktkonzept die besten Marktchancen hat? Ihnen fehlen in der Produktentwicklung und Konstruktion Kriterien um Ihre Produktkonzepte sicher beurteilen können? Wir können Ihnen helfen. Hier ist der Kontakt zu uns.

Die Schrittfolge der Nutzwertanalyse:

  1. Ziel definieren
  2. Alternativen auflisten
  3. Bewertungskriterien definieren
  4. Bewertungskriterien gewichten
  5. Gewichte der Bewertungskriterien normieren
  6. Bewertungsskala für Kriterien und Optimierungsrichtung festlegen
  7. Leistungsanforderungen zur Erfüllung der jeweiligen Skalenstufe definieren
  8. Bewertung durchführen
  9. Bewertungspunkte der Alternative mit dem normalisierten Kriteriengewicht multiplizieren
  10. multiplizierte Bewertungspunkte der Alternative addieren, die höchste Summe ist die beste Alternative
  11. Sensitivität der Bewertung testen durch Variation der Gewichte

Die Gewichtung

Die Gewichte können spontan z.B. als Skala 1 – 10 oder mit Hilfe des paarweisen Vergleichs erarbeitet werden. Bei der Bewertungsskala für Kriterien kann man sich z.B. an einer Notenskala wie in der Schule orientieren (z.B. sehr gut = 5, gut = …, sehr schlecht = 0). Die Leistungsanforderungen zur Erfüllung der jeweiligen Skalenstufe sollten eingehend diskutiert und eindeutig definiert werden (z.B. Lieferzeit <2h sehr gut, Lieferzeit 2 bis 5h gut, usw.). Sind K.O.-Kriterien zu berücksichtigen, kann es sinnvoll sein, die erzielten Bewertungspunkte zu multiplizieren und bei Nichterfüllung eines K.O.-Kriteriums eine “0” bei der Bewertung zu setzen. Als Plausibilitätsprüfung kann z.B. eine Sensivitätsanalyse durchgeführt werden, bei der die Gewichte variiert werden um die Auswirkungen auf das Ergebnis zu erkennen.

Alternativ kann die Gewichtung auch durch den paarweisen Vergleich erarbeitet werden (s.u.)

Paarweiser Vergleich

Der paarweise Vergleich ist eine Priorisierungmethode z.B. zur Ermittlung der Gewichtung von Bewertungskriterien. Hierbei wird jedes Kriterium mit jedem verglichen. Dazu wird eine n x n – Matrix aufgestellt. Zulässige Einträge in die Matrixfelder sind, wenn :

  • Kriterium A wichtiger als Kriterium B -> 2
  • Kriterium A genauso wichtig wie Kriterium B -> 1
  • Kriterium A unwichtiger als Kriterium B -> 0

Die Hauptdiagonale der Matrix wird mit Einsen aufgefüllt. Die Ergebnisse in den Feldern werden für jedes Kriterium zeilenweise addiert und anschließend normiert. Die höchste Punktzahl kennzeichnet das wichtigste der miteinander verglichenen Kriterien.

Der paarweise Vergleich wird häufig bei der Nutzwertanalyse oder zum Wettbewerbsvergleich z.B. als Teil einer FMEA eingesetzt. Er kann relativ einfach mit Hilfe mit Papier und Bleistift oder komfortabler mit einem Tabellenkalkulationsprogramm durchgeführt werden.

Die Entscheidungsmatrix der Nutzwertanalyse

Die Entscheidungsmatrix der Nutzwertanalyse ist vereinfacht gesprochen nur eine Tabelle mit:

  • die Kriterien als Zeilen
  • die Kriteriengewichtung in der ersten Spalte
  • die aktuelle Ist-Lösung in der zweiten Spalte
  • die zu bewertenden Alternativen in den folgenden Spalten
  • die Ergebnisspalten der Ist-Lösung und der Alternativen als letzte Spalten

Für jedes Kriterium wird die jeweilige Alternative bezüglich Ihrer Leistungserfüllung benotet, die Note (Punktezahl) wird in die betreffenden Zelle eingetragen, später wird das Kriteriengewicht mit der Note multipliziert und in der Ergebnisspalte der jeweiligen Alternative eingetragen. Die erreichten Punkte in der Ergebnisspalte werden summiert und ergeben die Bewertungspunkte der Alternative.

Einige Hinweise zu den Bewertungskriterien der Nutzwertanalyse

  • Versuchen Sie, sich auf wenige, wesentliche Bewertungskriterien zu beschränken. Häufig genügen 5 – 8 Kriterien. Sinnvoll ist es, mehrere Unterkriterien unter einem Hauptkriterium zusammenzufassen. Sie können dazu einen hierarchischen Kriterienbaum erarbeiten. Die Summe der Gewichte der Unterkriterien muss dann das Gewicht des übergeordneten Hauptkriteriums ergeben.
  • Bewertungskriterien sollten einer vergleichbaren Hierarchiestufe angehören. Kleinere Differenzen sind unvermeidbar und werden über die Gewichtung abgefangen.
  • Bewertungskriterien müssen eindeutig und überschneidungsfrei definiert sein.
  • Die einzelnen Bewertungskriterien sollten unterschiedliche Merkmale bewerten, in Summe ermöglichen sie die umfassende Bewertung.
  • Bewertungskriterien müssen unabhängig voneinander sein. Die Erfüllung des einen darf nicht Voraussetzung zur Erfüllung eines anderen Kriteriums sein.

Anwendungsbeispiele, bei denen die Nutzwertanalyse in unterschiedlichem Umfang genutzt werden kann, sind z.B. QFD, FMEA oder Wertanalyse.

Beispiele für Anwendung der Nutzwertanalyse

Strukturierende Bewertungsmethoden wie die Nutzwertanalyse finden typischerweise Anwendung zur

  • Bewertung von Konzepten in der Produktentwicklung und Konstruktion
  • Lieferantenauswahl
  • Lieferantenbewertung
  • Investitionsentscheidungen
  • Unternehmensbewertung
  • … und auch in der Schule!

Sie sind unsicher bei der Auswahl ihrer Lieferanten? Ihnen fehlen Kriterien und Kapazität um Ihre Lieferanten sicher beurteilen können? Wir können Ihnen helfen. Hier ist der Kontakt zu uns.

Nutzwertanalyse Beispiel Schule & Schulnoten-System

Wird die Nutzwertanalyse zum ersten Mal in der Theorie eingeführt, verwirrt es die meisten Teilnehmer, obwohl Ihnen das Vorgehen dieses Bewertungsverfahrens vollkommen bekannt und vertraut sein sollte – allerdings unter einem ganz anderen Namen. Die meisten von uns kennen das Vorgehensweise der Nutzwertanalyse aus der Schule: Das Schulnoten-System hat viele Elemente mit der Nutzwertanalyse gemeinsam.
  1. Ziel definieren:
    –> vergleichende Beurteilung der schulischen Leistungen von Schülern
  2. Alternativen auflisten
    –> unterschiedliche Schüler (in der Unternehmenspraxis z.B. unterschiedliche Lieferanten, Produkte, Fertigungstechnologien)
  3. Bewertungskriterien sammeln
    –> Deutsch, Mathe, Englisch, Religion, Musik, Sport etc.
  4. Bewertungskriterien gewichten
    –> Hauptfach 3x Punkte, Nebenfach 1x Punkte
  5. Gewichte der Bewertungskriterien normieren
    –> vgl. Schritt 4
  6. Bewertungsskala für Kriterien und Optimierungsrichtung festlegen
    –> sehr gut (15P)  … gut (11P) … befriedigend (9P)… …  ungenügend (0P)
  7. Leistungsanforderungen zur Erfüllung der jeweiligen Skalenstufe definieren
    Bsp. Deutsch Diktat, Prüfung auf Übereinstimmung mit Duden:
    –> sehr gut: wenig als 2 Fehler, gut 3-5 Fehler, befriedigend: 6-9 Fehler … etc.
    Bsp. Sport Anzahl Sit-Ups in 2 min:
    –> sehr gut: mehr als 20 Sit-Ups, gut 20-17 Sit-Ups,, befriedigend: 16-13 Sit-Ups … etc.
  8. Bewertung durchführen
    Deutsch Diktat
    Tom: 2 Fehler = sehr gut 15P
    Amelie: 4 Fehler = gut 11P
    Heinz 9 Fehler = befriedigend 9P
    Sport Sit-Ups
    Tom: 13 SU = befr. 9P
    Amelie: 22 SU = sehr gut 15P
    Heinz 13 SU = befr. 9P
  9. Bewertungspunkte der Alternative mit dem normalisierten Kriteriengewicht multiplizieren
    Deutsch Diktat:
    Tom: 2 Fehler = sehr gut 15P x3 =45P
    Amelie: 4 Fehler = gut 11P x3 =33P
    Heinz: 9 Fehler = befriedigend 9P x3 = 27P
    Sport Sit-Ups:
    Tom: 13 SU = befr. 9Px1 = 9P
    Amelie: 22 SU = sehr gut 15P x1 = 15P
    Heinz: 13 SU = befr. 9P x1 = 9P
  10. multiplizierte Bewertungspunkte der Alternative addieren, die höchste Summe ist die beste Alternative
    Tom: 45P + 9 P = 54P
    Amelie: 33P+ 15P = 48P
    Heinz: 27P+9P = 36P
  11. Sensitivität der Bewertung testen durch Variation der Gewichte
    (entfällt in der Schule, bei den Auswahlverfahren für eine Sportförderung im Leistungssport wird die Gewichtung der sportlichen Leistung zumindest gleichrangig wie die der Hauptfächer!)

Vorteile und Nachteile von Nutzwertanalyse

Ziel aller Bewertungsmethoden und Bewertungsverfahren ist immer, eine Entscheidung sicher, begründet und nachvollziehbar treffen zu können. Die Entscheidungsfindung mit Hilfe der Nutzwertanalyse bietet hier klare Vorteile gegenüber den intuitiven Bewertungsmethoden, weil

  • Kriterien nachvollziehbar definiert sind
  • das Vorgehen zur Entscheidungsfindung transparent ist
  • die Entscheidungsfindung nachvollziehbar dokumentiert ist
  • das Risiko von Fehlentscheidungen ist geringer
  • das Lernen aus einer Entscheidung ist möglich

Nutzwertanalyse ist eine strukturierende Methode zur Entscheidungsfindung und für komplexe Entscheidungsfindung in Gruppen und Unternehmen geeignet. Sie benötigt Zeit. Für einfache Entscheidungsaufgaben sind deshalb die spontanen oder intuitiven Bewertungsmethoden zur Entscheidungsfindung besser geeignet.

Kritik an Nutzwertanalyse und an Schulnoten

Auch wenn Sie schlechte Erinnerungen an Ihre Schulzeit und das Bewertungssystem haben: Dies liegt mit Sicherheit weniger am Bewertungsverfahren selbst, sondern viel mehr daran, welche Leistungskriterien wie gemessen und bewertet wurden und wie die Bewertung kommuniziert und begründet wurde.

Einige typische Kritikpunkte und Fallstricke:

  • Ob die typischen Nebenfächer wie Religion, Musik und Sport wichtiger oder unwichtiger ist als hier exemplarisch dargestellt, soll hier nicht diskutiert werden. Die Gewichtung ergibt sich aus der jeweiligen (Lebens- / Unternehmenssituation) und kann sich über die Zeit ändern.
  • Kritisch ist auf jeden Fall die Definition der Leistungsanforderung für die jeweilige Notenstufe: Die Anzahl der Fehler im Deutsch-Diktat ist einfach messbar, insbesondere wenn eine Referenz “Duden” zur Verfügung steht. Die Anzahl der Sit-Ups pro Zeiteinheit ist ebenso einfach zählbar.
  • ABER: Wie messe ich “gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit” oder “künstlerisch expressiver Ausdruck im Gesang”? … oOder wie bewerte ich in einer  Mathematik-Prüfung: “Falscher Rechengang, aber richtiges Ergebnis”?
  • Die Leistungsanforderungen, die Messbarkeit und die Begründung für die Zuordnung zur jeweiligen Leistungsstufe sind nicht kommuniziert oder nicht akzeptiert.

Die transparente Kommunikation dieser o.g. Punkte mit Definition, Bewertung und mit einer nachvollziehbaren Begründung verbessert die Akzeptanz und erleichtert die Zusammenarbeit z.B. mit Lieferanten wie das weiter untenstehende Anwendungsbeispiel beschreibt.

Nutzwertanalyse am Beispiel Lieferantenbewertung

Die Beurteilung von Lieferanten ist Tagesgeschäft im Lieferantenmanagement. Eine für den Lieferanten nachvollziehbare, idealerweise messbare Definition der Leistungsanforderungen für jede Leistungsstufe ist essentiell. Ebenso wichtig ist die transparente Kommunikation dieser Definitionen und der entsprechenden Bewertung mit einer nachvollziehbaren Begründung. Dies ist ein Kernelement in jedem Lieferanten-Audit bei jeder Lieferantenbewertung.

Die Messbarkeit, die nachvollziehbare Begründung und eine eindeutig definierte Leistungsanforderung hilft jedem Lieferanten, die richtigen Schritte und Verbesserungsmassnahmen zu ergreifen.

Hier geht es zum Beispiel Lieferantenbewertung mit Nutzwertanalyse … Mehr …

Alternativen zur Nutzwertanalyse – andere strukturierende Bewertungsmethoden (Auswahl)

Wir verwenden abhängig von der jeweiligen Situation unterschiedliche Verfahren zur Entscheidungsfindung. Hier ein kleiner Überblick weiterer Verfahren ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Kepner TregoeTM Entscheidungsanalyse (“decision analysis”)

Das Entscheidungs- und Priorisierungsverfahren nach Kepner Tregoe ähnelt der Vorgehensweise der Nutzwertanalyse von Zielformulierung bis hin zur Sensitivitätsbetrachtung.

2 Unterschiede sind beachtenswert. Die Problemanalyse und Entscheidungsfindung nach Kepner TregoeTM unterscheidet zum einen bei den Beurteilungskriterien zusätzlich nach “Muss-Kriterien” und “Kann-Kriterien. Alternativen, die ein Muss-Kriterium nicht erfüllen, werden im weiteren Prozess nicht mehr betrachtet. Zum Zweiten erfolgt vor der Sensitivitätsanalyse eine Risikobetrachtung der Alternativen, bei der die mit zu hohem Risiko behaftete Alternativen ausgesondert werden. Dies kann übrigens auch die aus dem bisherigen Bewertungsverfahren als “beste” Alternative hervorgegangene Lösung sein.

Um die Gewichtungskriterien der Beurteilungskriterien festzulegen, wird mit einem modifizierten paarweisen Vergleich gearbeitet, bei dem nur “0” oder “1” zulässig sind, die “2” also entfällt. Dazu wird wie gewohnt jedes Kriterium mit jedem verglichen und eine n x n – Matrix aufgestellt. Zulässige Einträge in die Matrixfelder sind, wenn :

  • Kriterium A wichtiger als Kriterium B -> 1
  • Kriterium A genauso wichtig wie Kriterium B -> 0
  • Kriterium A unwichtiger als Kriterium B -> 0

Die Hauptdiagonale der Matrix wird mit Einsen aufgefüllt. Die Ergebnisse in den Feldern werden für jedes Kriterium zeilenweise addiert und anschließend normiert. Das Kriterium mit der höchsten Punktzahl ist das wichtigste der miteinander verglichenen Kriterien.

AHP Analytical Hierarchy Process nach Thomas Saaty

AHP ist ebenfalls ein quantifizierendes, numerisches Verfahren um verschiedene Alternativen strukturiert, konsistent und nachvollziehbar miteinander zu vergleichen. Das Verfahren stellt eine erweiterte Nutzwertanalyse dar, ist deutlich “mathematischer” und bedarf – um es praktikabel durchzuführen – entsprechender Software-unterstützung. Die wesentliche Erweiterung gegenüber der Nutzwertanalyse besteht darin, dass sowohl Kriteriengewichtung als auch Alternativenvergleich konsequent mit Hilfe eines erweiterten paarweisen Vergleichs erfolgen. An Stelle von nur 3 möglichen Ausprägungen beim paarweisen Vergleich – besser (2), gleich gut (1), schlechter (0) – sind 9 fein differenzierte Ausprägungen von 1 bis 9 zulässig. Der AHP bewertet zusätzlich die Logik und Konsistenz der Entscheidung durch den Inkonsistenzfaktor.

Für unternehmensrelevante Entscheidungen empfehlen wir die stärker strukturierenden Methoden gegenüber der intuitiven, spontanen ad-hoc – Entscheidung, auch wenn letztere vermeintlich viel schneller zu Ziel führen..

Vorteile und Nachteile von Bewertungsmethoden

Mehrfache Diskussion der Alternativen, Kriterien, Erfüllungsgrade und Gewichte in interdisziplinären Teams, Vervollständigung und Validierung der verfügbaren Informationen sowie Rückkopplungsschleifen sind typisch für stark strukturierende Verfahren zur Entscheidungsfindung.

  • Die offene Diskussion über Alternativen und Beurteilungskriterien und der Zwang zur differenzierenden Beurteilung macht Wissenslücken oder unzureichend berücksichtigte Aspekte schnell offensichtlich.
  • Diese Vorgehensweise und Diskussionen in der Gruppe benötigen mehr Zeit als die spontanen, intuitiven Verfahren. Dieser Nachteil wird durch die bessere Nachvollziehbarkeit der Entscheidung und die Möglichkeit von “lessons learned” mehr als aufgewogen.
  • Über die Zeit und die Diskussionen verändern sich Sichtweisen, die Gruppe findet einen Konsens, dadurch werden Entscheidungen eher einstimmig getroffen und die dazu gehörigen Massnahmen im Anschluss entschieden(er) umgesetzt.
  • Die Ergebnisse sind unabhängiger von aktuellen Stimmungslagen, umfassender begründet und nachvollziehbar dokumentiert.
  • Die Durchführung eines Reviews oder “Lessons learned” sind häufig integraler Bestandteil der Methodiken und Basis für zukünftige Entscheidungsprozesse.
  • Nutzwertanalyse / bewertete Entscheidungsmatrix und AHP (analytical hierarchy process) sind Beispiele für diese Verfahren.

Schulung zu Nutzwertanalyse und Entscheidungsfindungsmethoden

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