QFD im Qualitätsmanagement (QM)


QFD im Qualitätsmanagement (QM)

QFD wird zu den Methoden des Qualitätsmanagement gezählt, weil es dazu dient, in den sehr frühen Entwicklungsphasen die Qualitätsanforderungen z.B. in Form des Lasten- und Pflichtenhefts zu beschreiben.

In vielen Produktentwicklungsprojekten stellen wir immer wieder fest, dass die Marktkenntnisse unzureichend und deshalb die Lasten- und Pflichtenhefte unvollständig sind.
Die QFD- Methode dient dazu, die meist unscharf und unvollständig beschriebenen Kundenwünsche in ein Pflichtenheft und eine eindeutige, technische Produktspezifikation umzusetzen. Sie gehört damit sowohl zum QM als auch zur Produktentwicklung und dem Innovationsmanagement.

QFD Beratung und Ziele

Ziel der Zusammenarbeit ist immer schnell und umfassend die kaufrelevanten Kundenwünsche zu identifizieren und daraus ein belastbares Pflichtenheft abzuleiten. In der Folge verkürzen sich Entwicklungszeiten, die Entwicklungskosten sinken und Korrekturen und Nacharbeit werden vermieden.

Zeitpunkt für QFD-Workshops

QFD wird in den frühen Phasen des Produktentstehungsprozesses eingesetzt. QFD eignet sich für Produkte, für Fertigungsverfahren und ebenso Geschäftsprozesse oder für Dienstleistungen. Die Methode wird am besten in Form von moderierten Workshops mit bereichsübergreifend zusammengesetzten Teams – idealerweise unter Beteiligung von Kunden – durchgeführt.

Kundeninterviews – der O-Ton für die Entwickler

Sehr zielführend und in der Informationsfülle unübertroffen, sind gemeinsame QFD- Workshops mit den Kunden, Produktentwicklern und dem Produktmanagement / Vertrieb als Teilnehmern.
Das direkte Gespräch von Techniker zu Techniker liefert Informationen aus erster Hand. Die vom Kunden geäußerten, relevanten Kundenwünsche – meist mit Begründung – helfen, die richtigen Dinge  in der richtigen, angemessenen Ausprägung zu entwickeln.
Diese Gespräche helfen den Entwickler, die Kundenprozesse besser zu verstehen und vielfach entstehen Durchbruchsideen, die den Kundenprozess erheblich verbessern.

Zwei Zitate aus einem Kundeninterview:

Dafür, dass sich der direkte Kontakt zwischen technischem Entscheider und Entwickler im  wahrsten Sinne des Wortes “bezahlt macht” hier ein kleiner Beweis aus bzw. nach einem QFD-Interview:
Kunde zum Entwickler: “Wenn Sie das liefern, was wir gerade skizziert haben, kaufe ich sofort 100 Stück!” (Hinweis: das war ein Jahresbedarf)
später (nach dem Gespräch) Vertriebler zum Entwickler: “Genialer Vorverkauf! Der kauft ohne nach dem Preis zu fragen!”

Erfahrungen mit QFD – Marktsegmentierung

Wir haben bereits zahlreiche QFD-Workshops für unsere Kunden durchgeführt. Drei Schlüsselfragen sollten zu Beginn eines jeden QFD-Projekts beantwortet werden: “Was ist der Zielmarkt?”,  “Wer ist der Kunde?” und “Wer ist der Entscheider?” Ohne Klärung und daraus resultierend einem gemeinsamen, einheitlichen Verständnis resultieren vielfach Effizienz- und Zeitverluste in der Projektarbeit.
Deshalb erarbeiten wir in den Projekten mit dem Team eine klare Marktdefinition und Marktsegmentierung. Dies erleichtert die Projektarbeit und liefert die Basis für die jeweilige Vertriebs- und Marketing-Strategie.S

Beratung zu QFD

Wir beraten Sie gern zu QFD und führen die QFD -Methode in Ihrem Unternehmen ein.  Wir moderieren QFD -Workshops  Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Anfrage.