FMEA Projektmanagement


Jedes Projekt ist mit Unsicherheit verbunden. Deshalb ist es sinnvoll, neben einer fundierten Projektplanung auch eine Risikobetrachtung durchzuführen.

Leider wird bei hohem Zeitdruck  und knappen Ressourcen oft auf eine Risikoanalyse z.B. mit einer FMEA – obwohl diese anerkanntermaßen die Folgekosten und Zeitverluste durch Fehlentwicklung und Fehlsteuerung erheblich reduziert

Risikoanalyse mit FMEA im Projektmanagement

Die FMEA –  Methode ist ein probates, praxiserprobtes Mittel um im Projektmanagement Risiken frühzeitig zu detektieren. Sie sollten deshalb nicht darauf verzichten. Wesentlich ist, dass die FMEA- Workshops pragmatisch und zielorientiert durchgeführt werden – gerade dann, wenn der Zeitdruck hoch ist.

Unsere Interim Manager und Projektmanager haben langjährige Erfahrung auch als FMEA- Moderator und inzwischen zahlreiche Projekte realisiert. Hier finden Sie weiterführende Informationen zur FMEA und unserer Vorgehensweise.

Risikobewertung mit der RPZ (Risikoprioritätszahl)

Die Risikoprioritätszahl RPZ ist eine Schlüsselgröße in der FMEA zur Bewertung des jeweiligen Risikos.

Die RPZ berechnet sich als das mathematische Produkt der u.a. Kenngrößen

  • A = Auftretenswahrscheinlichkeit
  • E = Entdeckungswahrscheinlichkeit
  • B = Bedeutung / Auswirkung des Fehlers

Auftretenstrittswahrscheinlichkeit A, Entdeckungswahrscheinlichkeit E und die Schadensauswirkung/ Bedeutung B der potentiellen  Fehler und Fehlerursache werden abgeschätzt mit Hilfe vordefinierter Bewertungsskalen. Eine hohe RPZ signalisiert einen hohen Handlungsbedarf. Der Maximalwert kann 1000 sein, der Minimalwert 1.

Missverständnis RPZ zur Priorisierung von Massnahmen

Die Wortwahl “Risikoprioritätszahl RPZ” hat  sicherlich in der Praxis wiederholt zu Missverständnissen geführt. Die RPZ ist keine Priorisierung im Sinne des Projektmanagements, d.h. welche Risiken in welcher Reihenfolge (zuerst, im zweiten Schritt, im dritten Schritt …) durchgeführt werden sollten.  Die Kennzahl signalisiert lediglich die Höhe des Handlungsbedarfs bzw. die Dringlichkeit.

Priorisierung im Projektmanagement

Die Priorisierung von Projekten oder die Priorisierung der Massnahmen zur Beherrschung der Risiken sollte deshalb selbstverständlich nach den typischen Bewertungskriterien im Projektmanagement erfolgen. Diese können z.B. sein:

  • Auswirkung auf den Unternehmenserfolg / die Unternehmensziele
  • vorhandene vs. benötige Qualifikation
  • vorhandene vs. benötige Kapazität
  • Dauer zur Realisierung
  • Zeitpunkt des Wirksamwerdens
  • Kosten-/ Nutzen –  Verhältnis
  • u.a.

Die Priorisierung von Projekten oder Massnahmen im Projektmanagement kann dabei durch Bewertungsmethoden wie z.B. die Nutzwertanalyse erfolgen.

Warum Projekte  und Massnahmen priorisieren?

Es ist sinnvoll, sich die Zeit für eine nachvollziehbare Priorisierung von Projekten und Massnahmen zu nehmen. Das Vorgehen bietet klare Vorteile:

  • Fokussierung auf erfolgversprechende Projekte
  • zielgerichteter Einsatz und Bündelung begrenzter Ressourcen
  • nachvollziehbare Entscheidungen für alle Beteiligte
  • Vermeidung von Multi-Tasking und Streuverlusten
  • Budgeteinhaltung
  • Erreichen von Deadlines

Schulung zu Projektmanagement und FMEA

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Projektmanagement und Interim Management

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